Als erstes Nachtquartier hatten wir uns ein Restaurant mit angeschlossenem Campingplatz, 70 km südlich von Tanger, ausgesucht. Mal wieder duschen, einen Tag ausruhen und abends bekocht werden , war unser Ziel. Der Platz liegt allerdings kaum 100m vom Meer entfernt, und so konnten wir, als der Sturm in der Nacht die Küste erreichte, wegen des Brandungslärms kaum schlafen.
Am nächsten Morgen hatte der Sturm sich gelegt, und so beschlossen wir, unseren Ruhetag für einen Ausflug ins nahegelegene Städtchen Asilah zu nutzen, das wir von früheren Reisen noch gut in Erinnerung hatten. Die portugiesische Altstadt ist ein Touristenmagnet, denn die weißen Hauswände werden jährlich neu von Künstlern aus der ganzen Welt als Leinwände genutzt.
Wir nutzten den Ausflug auch gleich um bei MarocTelekom eine neue Mobilfunk SIM- Karte zu besorgen, denn das kostenlose EU- Roaming funktioniert hier nicht.
Rechtzeitig zum Fastenbrechen waren wir wieder beim Tahadart Camping und nutzten die Gelegenheit , uns noch einmal bekochen zu lassen. Das Restaurant hat wegen des Ramadan tagsüber geschlossen, öffnet aber nach Sonnenuntergang für ein paar Stunden und wird dann auch von vielen marokkanischen Familien zum Fastenbrechen besucht.