Heute früh ging es nach einem gemütlichen Frühstück weiter Richtung Süden, denn die Ausläufer der spanischen Unwetter reichen bis weit südlich Casablanca und führen auch hier immer wieder zu Sturm und heftigem Regen. Dem wollen wir endlich entkommen! Die gut ausgebaute mautpflichtige Autobahn erlaubt zwar schnelles Vorankommen, ist aber total langweilig zu fahren, und so beschlossen wir, zumindest einen Teil der Strecke auf der alten Landstraße zu fahren. Hier geht es lebendiger zu. Man begegnet Pferde- und Eselskarren, Obst- und Gemüsehändlern die ihre Waren am Straßenrand verkaufen und in den Ortschaften bleibt man gelegenlich fast in Straßenmärkten stecken. Die großen Städte Rabat, Mohammedia, Casablanca und Al Jadida umfährt man allerdings besser auf der Autobahn, wenn man überhaupt vorankommen will. Trotzdem waren wir knapp 9 Stunden unterwegs als wir unser Ziel nach 470km erreichten. Carola hatte einen kleinen Campingplatz am Fuß einer riesigen Sanddüne als Ziel ausgesucht. Die Ausstattung ist ziemlich minimalistisch und das ganze Camp inclusive seiner Bewohner wirkt , als wäre es aus der Hippiezeit übrig geblieben. Aber die Landschaft ist wirklich einmalig.